Warum sind Getreideprodukte so gesund?

Fakt ist, dass wir Menschen über eine lange Zeit sehr viel mehr Getreide zu uns genommen haben und weite Teile der Welt es immer noch tun. In der „westlichen Welt“ kann man seit den 1940iger Jahren eine Steigerung an chronischen Erkrankungen feststellen, egal ob es sich um Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Rheuma oder Darmkrebs handelt. Die Meinung der Fachwelt geht immer mehr in die Richtung, dies in Zusammenhang mit unserer Ernährung zu sehen. Zum Teil wissen wir heute schon, dass eine ausgewogene vollwertige Ernährung besser ist. Aber wie soll man das umsetzen, wenn man bei der Informationsflut gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Doch bevor wir uns diesem Thema widmen, sehen wir uns erst einmal an, was man überhaupt unter Getreide versteht. Zu den Getreidesorten kann man zählen: Amaranth, Buchweizen, Dinkel und Grünkorn, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Quinoa, Reis, Roggen und Weizen.

Getreide als ganzes Korn besteht zu 85% aus Nährstoffen und durch seinen niedrigen Wassergehalt ist es lange lagerfähig und gut haltbar. Die Inhaltsstoffe schwanken je nach Sorte.

Getreide ist ein guter Eiweißlieferant, so dass wir Wurst und Fleisch reduzieren können. Der Vorteil ist, dass wir kein Cholesterin, Purin (Gicht) und Fett, ebenso kein BSE und keine Medikamentengaben der Tiere mit aufnehmen. DerFettgehalt ist sehr gering, dafür aber der Gehalt an ungesättigten Fettsäurenhoch. Sie schützen unsere Gefäße und sind herzfreundlich.

¾ des Korns besteht aus Kohlenhydraten, wobei es sich um Stärke handelt, die langsam ins Blut sickert und damit den Blutzuckerspiegel konstant hält. Siemachen lange satt und geben dem Körper viel Energie. Wer viel Vollkornbrot isst, ist weniger gefährdet an Altersdiabetes zu erkranken. Der Gehalt an Kalium, Kalzium, Magnesium, B-Vitaminen, Vitamin E, sowie Spurenelementen und Enzymen ist je nach Getreidesorte und Bodenbeschaffung unterschiedlich. Viele Biostoffe sitzen an den Randschichten des Korns. Sie haben eine Schutz- und Heilwirkung für den Menschen.

Quelle:http://www.philognosie.net/index.php/article/articleview/537/